46. ADAC Rallye Potzberg – 25. September 2021

 

Nächster Einsatz des Teams Manfred Bannwarth/Bernd Rieth (BMW I 140 XDRIVE):

 

Bei vier Teilnehmern in der Klasse NC 6 (zwei Toyota Yaris, ein EVO und wir) versuchten wir von Anfang an uns möglichst gut zu schlagen. 

 

Es erwarteten uns schnelle und anspruchsvolle Wertungsprüfungen, ein Rundkurs und eine Start-Ziel-Prüfung, die jeweils dreimal zu fahren waren. 

 

Nach WP 1 wussten wir, dass unser Hauptkonkurrent das Team Bliss/Meter (Toyota Yaris GR) hieß. Den Rundkurs haben wir zeitgleich absolviert. 

 

Auf WP 2, 3 und 5 hatten wir dann das Nachsehen und konnten nur die zweitbeste Zeit in unserer Klasse fahren. WP 4 und 6 haben wir dann für uns entschieden. 

 

Mit dem Gedanken die Rallye mit dem zweiten Platz in der Klasse NC 6 zu beenden, starteten wir in die letzte Prüfung, in der wir noch zwei Aha-Erlebnisse hatten, die aber fahrerisch und mit etwas Glück bewältigt wurden. 

 

Dann kam das unerwartete. Wir bekamen die gelbe Flagge gezeigt, verringerten sofort das Tempo und sahen den Grund. Der Führende in der Klasse stand an der

 

Seite, halb auf der Straße. Wir hielten an, um eventuell helfen zu können, was allerdings nicht notwendig war und setzten unsere Fahrt fort. Der Zeitverlust (15 bis 20 Sekunden) kostete uns am Ende der Rallye Platz 7 im Gesamtklassement. 

 

Auf allen Prüfungen, außer auf WP 6, konnten wir unsere Zeiten immer wieder verbessern. 

 

Jetzt wurde uns bewusst, dass wir, wenn wir durchkommen, dem Klassensieg zum Greifen nahe waren. 

 

Im Ziel angekommen bestätigten sich, dass unsere Hoffnungen belohnt wurden. 

 

Nach dem offiziellen Aushang der Ergebnisse wurden wir auf dem 8. Platz im Gesamt von 38 gestarteten Teilnehmern und als Sieger der Klasse NC 6 mit über 1,50 Minuten Vorsprung geführt. 

 


33. ADAC Rallye Kohle und Stahl – 11. September 2021

 

Bei der Rallye 70 mit Zentrum in Türkismühle ging das Team Manfred Bannwarth/Bernd Rieth mit Startnummer 25 an den Start:

 

Schon beim Abfahren der Prüfungen waren wir am überlegen, ob wir mit oder nicht mit Regenreifen starten sollten, da es regnete und die Strecken nass und stellenweise, speziell in den Waldstücken, sehr schmierig waren. Wir gingen Risiko und entschieden uns mit Semis zu starten. Diese Entscheidung war die richtige, da es aufhörte zu regnen und die Strecken sehr schnell abtrockneten.

 

Die WPs, 2 Rundkurse und eine Start-Ziel-Prüfung, jeweils zweimal zu fahren, haben wir alle mit Top 20 Zeiten gemeistert. 

 

Die Prüfungen waren sehr anspruchsvoll, vor allem WP 1 und 4, ein Rundkurs mit jeweils 16 km Länge, die ganz neu war und direkt am Wohnort von unserem deutschen Meister Marian Griebel vorbei führte. 

 

Die Zeiten hätten noch besser sein können, wenn wir in WP 1 an einem aufgefahrenen Teilnehmer hätten vorbei können, was uns ca. 10 bis 12 Sekunden gekostet hat. 

 

In WP 2 lief es gut, ohne Probleme, außer einer Schrecksekunde, als wir an einer Unfallstelle vorbei kamen und uns erschreckten und beide kurz den Rhythmus verloren. 

 

In WP 3, ebenfalls ein RK, wurde uns schon nach ca. 1 km Gelb gezeigt, wegen Unfall des vor uns fahrenden Teilnehmers, weshalb wir sofort abbremsen mussten.

 

Der Fahrer zeigte das OK Schild und wir fuhren weiter. Gegen Ende dieser Prüfung fuhren wir trotz des Zeitverlustes auch noch auf den vor uns gestarteten Teilnehmer auf, der einen Plattfuß hatte und uns auch nicht gesehen hatte und erst nach 800 m Platz machte. 

 

Die zweite Runde lief ohne Probleme, außer in WP 6, als wir ebenfalls auf einen Teilnehmer aufliefen, der ebenfalls erst nach ca. 1 km Platz machte und uns damit ca. 20 bis 25 Sekunden gekostet hat. 

 

Insgesamt war es eine gute Rallye für uns, da wir im zweiten Durchgang unsere Zeiten erheblich verbessern konnten. Für uns bedeutete dies zum Schluss, dass wir in einem mit 64 Teilnehmern gestarteten Feld Platz 14 im Gesamtklassement und in der Klasse NC 6 mit 6 gestarteten TN Platz 2 belegen konnten. 

 


9. ADAC Toyo Tires Rallye Fränkisches Weinland - 21. August 2021

 Im Frankenland beim AMSC Hammelburg war Bernd Rieth mit Fahrer Manfred Bannwarth am Start:

Für Manfred und mich war es die erste Teilnahme bei dieser Rallye.

Die Veranstaltung umfasste eine Start-Ziel-Prüfung sowie zwei Rundkurse, die jeweils zweimal zu fahren waren.

Schon beim Abfahren stellten wir fest, dass es sehr schnelle Prüfungen waren.

Pünktlich um 12.31 Uhr starteten wir.

Die Prüfungen waren abwechslungsreich, bergauf und bergab, lange Passagen und durch Waldgebiete hindurch.

Die Rallye lief ohne große Probleme für uns, außer in WP 2, als die Ersatzreifen meinten sie müssten im Auto hin und her rutschen und wir dadurch das Tempo etwas rausholen mussten. Im zweiten Durchgang konnten wir die Zeiten um insgesamt 18 Sekunden verbessern.

Leider sollten die Zeiten eine bessere Platzierung als 4. in der NC 6 von 7 Gestarteten und 19.  im Gesamtklassement von 74 Gestarteten nicht ermöglichen. Unser Handicap war auch, dass die anderen Teams durch ihre mehrmalige Teilnahme viel bessere Streckenkenntnisse besaßen und diesen Vorteil ihnen zugutekam. 


12. Untergröninger Rallyesprint – 7. August 2021

Im Schwabenland waren Manfred Bannwarth und Co Bernd Rieth beim Untergröninger Rallyesprint am Start. 

Mit Startnummer16 ging es pünktlich um 12.31 Uhr an den Start:

Es wartete ein Rundkurs der insgesamt dreimal gefahren wurde. Beim Erstellen des Aufschriebs wurde uns schon bewusst, dass es eine schnelle Angelegenheit werden wird, was sich im Wettbewerb auch bestätigte. Als Herausforderung wartete eine sehr enge Kehre und hinzu kam, dass es pünktlich zum Start zu regnen anfing. 

Die drei WPs liefen trotz Regen und einem Ausrutscher in die Wiese sehr gut und wir konnten die Zeiten insgesamt um 12 Sekunden von WP zu WP verbessern. 

Einziger Wermutstropfen war die besagte Kehre. Hier war es unmöglich in einem Zug rumzukommen, sodass jedesmal zurückgesetzt werden musste, was jeweils ca. 5 bis 6 Sekunden kostete. 

Am Ende des Sprints belegten wir Platz 15 im Gesamtklassement von 47 Teilnehmern und Platz 2 in der Klasse NC 6 von 4 Teilnehmern. 

 

Nächste Rallye für die beiden ist die Rallye Fränkisches Weinland am 21.August 2021.


32. ADAC-MSC Rallye Zerf – 31. Juli 2021

Podium bei Rallye Zerf

Am letzten Juliwochenende ging das Zwetsch Rallye Team mit unseren Clubmitgliedern Udo Schmidt/Kim Oliver Rieth erstmals zusammen für das Jahr 2021 auf Bestzeitenjagd. Nach dem Ausfall Udos bei der Heimrallye, der Hunsrück-Junior-Rallye, und der Absage aus persönlichen Gründen bei der Löwenrallye ging es nun zur Rallye Zerf, die normalerweise an Ostern ausgetragen wird.

 

Es standen 7 Wertungsprüfungen mit ca. 59 WP-Kilometern auf dem Programm. Da der veranstaltende MSC Zerf kurzfristig auf geplante WPs verzichten musste, planten sie eine Veranstaltung, bei der 6 WPs quasi in einer WP gefahren wurden. Diese bestanden aus einer Start-Ziel Prüfung, einem kleinen Rundkurs und einem großen Rundkurs, die alle miteinander verbunden waren. Manche Teile wurden bei allen WPs genutzt, da diese Teile aber nur einen kleinen Teil ausmachten, gab es von vielen Teilnehmern ein großes Lob für diese Planung und Zusammensetzung der WPs.

 

Udo und Kim Oliver starteten recht verhalten auf WP 1, einer 5 Kilometer langen Start-Ziel Prüfung. Die beiden wollten nach fast einem Jahr erst einmal wieder ein Gefühl füreinander bekommen. Im Verlauf der Veranstaltung konnten sich beide stetig steigern, auch wenn die Technik am Auto nicht so mitspielte. Im unteren Drehzahlbereich fehlt es dem Auto an Leistung, was sich vor allem an der sechsmal befahrenen Haarnadelkurve bemerkbar machte und insgesamt ca. 30 Sekunden kostete. Auch mit dem Glück, dass einige schnellere Konkurrenten nach und nach die Segel streichen mussten, kam es vor der letzten WP zu einem wahren Showdown. Es stand ein Rundkurs mit fast 15 Kilometern auf dem Programm. Nach WP 6 lagen die beiden auf dem 6. Platz in der Klasse. 4,5 Sekunden hinter dem Vordermann, 0,4 Sekunden vor dem Siebtplatzierten und 2,5 Sekunden vor dem Achten. Bei der Länge der WP und dem Wissen, die Spitzkehre noch zweimal fahren zu müssen, war in dieser WP alles möglich. Da Udo während der ganzen Veranstaltung keine Zeiten wissen wollte, gab Kim Oliver am Start der letzten WP nur eine Parole aus: Zügig aber ohne zu großes Risiko. Dies nahm sich Udo zu Herzen und fuhr aggressiv, aber ohne zu großes Risiko durch die WP. Udo hatte das Messer zwischen den Zähnen und puschte noch einmal richtig. Und dies sehr erfolgreich. Die beiden konnten den Vordermann in der Zeitentafel überholen und die beiden Hintermänner auf Abstand halten. Hinzu kam ein Ausfall eines Vordermannes, so dass am Ende der Veranstaltung der vierte Klassenplatz zu Buche stand. Da es nach der Veranstaltung noch einen technischen Protest gegen den Klassensieger gab, der am 04.08.2021 bestätigt wurde, rutschten die Beiden durch die Disqualifikation des Klassensiegers noch auf den dritten Platz vor.

 

Fazit dieser tollen Veranstaltung: Großes Lob an das Orgateam, happy über die Platzierung, auch wenn Ausfälle der Konkurrenten den beiden in die Karten gespielt haben und ein komisches Gefühl, wenn bei der Siegerehrung die eigene Klasse wegen eines Protestes nicht geehrt wird und das Ergebnis erst vier Tage nach der Veranstaltung feststeht. 

 

Weiter geht es für die beiden am 11. September 2021 bei der Rallye Kohle und Stahl in Wolfersweiler.

 


Löwenrallye Birkenfeld – 26. Juni 2021

 Nach zweimaliger Pandemie-bedingter Verschiebung fand die Löwenrallye des AMC Birkenfeld am 26. Juni 2021 statt. Teilnehmer vom STH war Bernd Rieth auf dem heißen Sitz von Manfred Bannwarth im BMW M 140 i x Drive:

 

Nach dem unerwarteten Erfolg bei der Hunsrück-Junior-Rallye hieß es für uns wieder ein gutes Ergebnis zu erzielen. 

Dass es schwer werden würde dies zu erreichen war uns von vorneherein bewusst, da mit 11 TN in der Klasse NC 6 starke Konkurrenz vertreten war. 

Von Anfang an kämpften wir um Platz 2 in der Klasse gegen Reinhard Honke und Thomas Sobek. Der erste Platz wurde souverän von Steffen Schmid von Beginn an behauptet und verwaltet. 

Die Rallye lief für uns sehr gut. Nach den ersten drei WPs fuhren wir mit 0,3 Sekunden Rückstand und Platz 3 in der Klasse ins Regrouping. 

Im zweiten Durchgang erhöhten wir das Tempo und konnten die Zeiten verbessern, außer in der letzten WP. 
Trotz Problemen mit der Wassertemperatur in WP 4, die zu hoch ging, 

(Fehler gefunden) und dadurch der Motor kurzzeitig in das Notlaufprogramm lief, konnten wir problemlos weiterfahren. 

In WP 6 setzten wir dann alles auf eine Karte, um den zweiten Platz in der Klasse zu erreichen und den minimalen Rückstand aufzuholen. Dabei unterlief uns ein Fehler, indem wir bei einen 90 Grad links Abzweig zu spät auf der Bremse waren und geradeaus in den Notausgang mussten. Dieses Missgeschick kostete uns etwa 15 - 17 Sekunden wodurch Platz 2 in der Klasse verloren war. 

Am Ende der Rallye sahen wir das Ziel mit Platz 4 in der NC 6 und Platz 21 im Gesamtklassement. 

 


Hunsrück-Junior-Rallye – 12. Juni 2021

Bei unserer eigenen Veranstaltung mit neuem Rallye-Zentrum in Veitsrodt und einer dritten, neuen Wertungsprüfung in Wickenrodt waren zwei STHler am Start.

 

Bernd Rieth als Beifahrer von Manfred Bannwarth mit einem neuen BMW M 140 i x Drive schickte uns folgenden Bericht:

Nach achtmonatiger Pause durften wir uns endlich wieder auf Rallyepisten begeben. Nervös und angespannt reisten wir ins neue Rallye-Zentrum in Veitsrodt an. Es ging uns darum schnellstmöglich den Rhythmus wieder zu finden und sicher zu fahren. Hinzu kam noch, dass wir uns mit einem neuen Wettbewerbsfahrzeug, mit dem noch keine WP-Kilometer absolviert wurden, vertraut machen mussten. 

Daher war unser Ziel, Erfahrung sammeln und sicher das Ziel erreichen, was uns auch gelang. Die Eingewöhnung haben wir beide gut gemeistert und es wurde von WP zu WP besser. Mit den Zeiten, die wir fuhren, bewegten wir uns im vorderen Feld der Klasse.

Ein Plattfuß des Führenden in WP 3 brachte uns die Führung in der Klasse und wir konnten mit einem Vorsprung von über 1 min 40 den zweiten Durchgang angehen. Untermauert wurde unser Vorsprung auf WP 4 mit der Klassenbestzeit. Nun hieß es, die letzten beiden Prüfungen mit dem hohen Schotteranteilen sauber zu fahren und uns keinen Plattfuß einzufangen. Dieses gelang un, obwohl wir auf der letzten Prüfung noch ein Aha-Erlebnis hatten. Im Ziel angekommen konnten wir das Ergebnis nicht wirklich fassen. 

Wir wurden im Endergebnis als 14. im Gesamtklassement und als 1. der Klasse NC 6 geführt. Von diesem Ergebnis hatten wir im Vorfeld absolut nicht geträumt. 

 

Der zweite STHler im Starterfeld der "Junior" sah das Ziel leider nicht.

Udo Schmidt - mit Beifahrerin Ulrike Schmitt - trat mit seinem BMW E30 320is Italo M3 aufgrund eines ausgerissenen Stoßdämpfers zum zweiten Durchgang nicht mehr an.