Aus Hunsrück-Rallye-Sprint wird Hunsrück-Junior-Rallye

Am Samstag 19. Mai 2018 wird der Hunsrück-Ort Hettenrodt wieder Zentrum einer nationalen Rallye sein. Der Veranstalter, das Sportfahrer-Team-Hunsrück aus Idar-Oberstein, wird auch im Jahr 2018 eine Rallye 35 auf die Beine stellen, jedoch nicht als Rallyesprint. „Wir haben die Entwicklung im nationalen Bereich beobachtet und unsere doch recht schwache Starterzahl in diesem Jahr zum Anlass genommen, etwas mehr Anreiz bieten zu wollen. Daher, so sehen es die Planungen zum jetzigen Stand vor, werden wir versuchen, im kommenden Jahr eine zweite WP anzubieten. Unser anspruchsvoller und beliebter Rundkurs „Hettata Ründchen“ mit seinen 10 Kilometern wird dabei genauso zur Strecke gehören wie eine zusätzliche Start-Ziel-Prüfung, die vom Anspruch und Niveau her zur bereits bestehenden WP sehr gut passt,“ zeigt sich Rallyeleiter Wolfgang Huhmann optimistisch. Eine geeignete WP scheint man auch schon gefunden zu haben. „Diese WP beinhaltet alles was das Fahrerherz begehrt. Neben schnellen und langsamen Landwirtschaftswegen wird es auch noch einen Anteil an Schotter geben. Also Daumen drücken, dass unsere Planungen und Gespräche mit den Genehmigungsträgern erfolgreich verlaufen“, hofft Rallyeleiter Huhmann.

 

 

Da beim 2018er-Format der Name „Sprint“ dann nicht mehr passend ist, taucht auf einmal ein altbekannter Name aus früheren Zeiten wieder auf. So findet am 19. Mai dann die 21. Hunsrück Junior Rallye statt. Nach 17 Jahren feiert die Veranstaltung ihr Comeback, jedoch unter anderen Voraussetzungen. „Wir freuen uns darüber, dass wir die Zusammenarbeit mit dem befreundeten AMC Birkenfeld wieder intensivieren konnten. Geplant ist eine gegenseitige Unterstützung bei der Ausrichtung einer Wertungsprüfung. Beide Parteien, der AMC Birkenfeld mit seiner Löwenrallye sowie das Sportfahrer-Team-Hunsrück und letztlich auch die Teilnehmer, sowie die Region werden davon profitieren“, ist sich Huhmann sicher. Des Weiteren sind beide Veranstalter froh darüber, dass man eine Termindichte wie im Jahr 2017 vermeiden kann. „Das im Jahr 2017 mit der Löwenrallye, dem Hunsrück-Rallye-Sprint und dem ProWin Rallyesprint drei Rallyes auf einem so dichten Raum innerhalb von drei Wochen stattgefunden haben, war für alle Veranstalter sicher keine gute Lösung. Diese Problematik konnten wir im Austausch mit Sascha Winter und dem AMC Birkenfeld beseitigen.“ zeigt sich Huhmann selbstkritisch und erleichtert.

 

 

Die Rallyemacher aus dem Hunsrück befinden sich derzeit in konstruktiven Gesprächen um noch verschiedene Prädikate für die „neue“ Hunsrück-Junior-Rallye zu ergattern. Sicher ist schon, dass man als Wertungslauf zur Youngtimer-Rallye-Trophy zählen wird. Darüber hinaus befindet man sich auf einem guten Weg, noch zwei weitere, regionale Prädikate zu erhalten. Welche dies sein werden, wird man den Terminkalendern der jeweiligen Serien entnehmen können.